Buch-Nr. 106 aus der Kategorie »Deutsche Corps«

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Vom Deutschen Corpsstudenten

Der Landgerichtsdirektor Richard Schaffner (1877–1957), aktiv bei Suevia München und Hasso-Borussia Freiburg, verfaßte seine oft zitierte Schrift gegen Ende des Ersten Weltkrieges, als sich abzeichnete, daß eine Epoche unwiderruflich zu Ende ging.

Richard Schaffner

Vom Deutschen Corpsstudenten

Schon während des Krieges machte man sich Gedanken, wie es mit dem Korporationswesen weitergehen sollte. In den Corps fehlte es nicht an Stimmen, die vor dem Versuch einer Fortsetzung des noblen, sorglosen Lebens wie in der Kaiserzeit warnten. Eine Hauptsorge war auch der personelle Fortbestand; ein großer Teil des potentiellen Nachwuchses war gefallen, und es stellte sich die Frage, ob unter den Heimkehrern genügend junge Männer bereit sein würden, sich in einer Verbindung zu engagieren. Auch wurde die Frage gestellt, ob angesichts der Nöte der Zeit die Corps ihre traditionelle politische Enthaltsamkeit bewahren sollten. Zu allen diesen Punkten äußert sich auch Schaffner. Sein Ziel war, „in gedrängter Form über das Wesen des Corpsstudententums an jedermann Aufschluß geben, den Mulus einführen und dem Aktiven beratend, wohl auch bessernd zur Seite stehen.“ Sein Buch war gedacht „als Einführung des Laien in das Wesen des Corpsstudenten, weil die corps-studentische Literatur nicht umfangreich und nur wenig verbreitet ist und meist nur von den beteiligten Kreisen selbst gelesen wird.“ Daß die Abhandlung im KSCV-eigenen Verlag erschien, gab ihr einen offiziellen Charakter.