Buch-Nr. 16 aus der Kategorie »Mensur und Duell«

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Zweikampfregeln für den Offizier

Die hier als Faksimile wiedergegebene „Geschichte des Zweikampfes und der Mensur, nebst Paukcomment und das Duellgesetze“ ist eine wahre Fundgrube und vermittelt einen umfassenden Einblick in das militärische, bürgerliche und studentische Duell- und Mensurwesen sowohl für das Deutsche Reich als auch Österreich. Das Schwergewicht liegt auf den studentischen Bereich.

Hans Kufahl / Josef Schmied-Kowarzik

Der Zweikampf auf den Hochschulen

Der aus Deutschland stammende Hans Kufahl lebte als Buchhändler und Schriftsteller in Wien. 1873-1875 war er als Student bei der Landsmannschaft Alsatia Berlin aktiv und seit 1903 Ehrenbursch der Posonia Wien.
Kufahl hatte in Fechterkreisen einen guten Namen, war er doch 1880/82 einer der Gründer des Wiener Fechtclubs „Haudegen“ und bis 1890 dessen Obmann. In dem im Gegensatz zum überwiegend adeligen „Union-Fechtclub“, wo Barbasetti wirkte, bürgerlichen „Haudegen“ betätigte er sich als Fechtlehrer, war aber Amateur und nicht diplomierter Fechtmeister.
Der Wiener Josef Schmied-Kowarzik (1850-1935) war von Beruf Bankbeamter und damit ebenfalls nur Amateur und kein Fechtmeister. Wie Kufahl erteilte aber auch er Fechtunterricht beim „Haudegen“. Daß er vom Fechten in Theorie und Praxis etwas verstand und sich in der Geschichte der Fechtkunst auskannte, zeigt auch sein 1894 zusammen mit Hans Kufahl publiziertes „Fechtbüchlein“. Darin behandeln die Verfasser so gut wie alles Historische und Technische über das Sport-, Mensur- und Duellfechten.
Im vorliegenden Band sind u. a. die das Duell betreffenden Gesetze von Österreich-Ungarn, der einzelnen Bundesstaaten des Deutschen Reiches und die der einzelnen Schweizer Kantone wiedergegeben.