Buch-Nr. 18 aus der Kategorie »Sachbücher und Nachschlagewerke«

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Vier ausländische Journalisten, und zwar je einer aus England, Frankreich, Italien und den Vereinigten Staaten beschreiben für ihre Landsleute das Leben der Verbindungsstudenten in Deutschland.

Twain / Huret / Knowles

Deutsches Studentenleben

aus der Sicht ausländischer Journalisten

So berichten denn auch die vier hier vertretenen Autoren mit einer Mischung aus Grusel und Bewunderung über solche merkwürdigen, atavistischen Bräuche wie das Tragen von Farben, „ähnlich der Dienstschärpe unserer Bürgermeister“, oder über die besonders für Romanen unverständliche Freude am Vertilgen von größeren Biermengen. Vor allem aber schreiben sie über das Schlagen von Mensuren, wobei die Bewertung von „einer Art Leibesübung, die eine Nation zu Spartanern macht“ (Knowles) und „ein beträchtliches Maß an Achtung beanspruchen“ darf (Twain) bis zur „Barbarei der Lebensanschauung“ (Diotallevi) reicht.
Wie prägend damals die Corps waren, erkennt man daran, daß drei der Autoren explizit das Leben der Corpsstudenten beschreiben, und zwar zweimal in Heidelberg und einmal im Göttingen.
Der einzige allgemein bekannte Autor ist der Amerikaner Mark Twain; sein Beitrag stammt aus dem 1879 erschienenen Werk A Tramp Abroad. Der Engländer James Lees Knowles verfaßte den übrigens sehr wohlwollenden Aufsatz A Day with Corps Students 1908. Jules Huret und Giovanni Diotallevi sind da schon deutlich kritischer.
Alles in allem aber zeigen diese vier Aufsätze, wie sich das deutsche Korporationsleben in der Sicht ausländischer Betrachter darstellte.