Buch-Nr. 230 aus der Kategorie »Sachbücher und Nachschlagewerke«

Weitere Bücher aus
der Kategorie:

 

Allgemeines Vademecum

 

Alt Heidelberg and its Student Life

 

Auf deutschen Universitäten

 

Burschenschaft und Judenfrage

 

Chronik der Hirschgasse

 

Couleur in Czernowitz

 

Damenverbindungen und Mädelschaften, Bd. I

 

Das Deutsche Waffenstudententum

 

Das Korporationswesen in Breslau

 

Das Leben auf Universitäten

 

Das Liebesleben des Studenten

 

Das schweizerische Corporationswesen 1930 bis 1940

 

Das studentische Korporationswesen in Straßburg

 

Der Burschenkomment in systematischer Ordnung

 

Der falsche Prinz und das Corps Saxo-Borussia

 

Der flotte Bursch

 

Der Kartell-Convent und seine Verbindungen

 

Deutsche Burschen in englischen Berichten, Band I

 

Deutsche Burschen in englischen Berichten, Band II

 

Deutsches Studentenleben

 

Deutschlands Teilung und die Deutschen

 

Die deutsch-völkischen Korporationsverbände

 

Die Deutsche Burschenschaft in ihrer Zeit

 

Die Deutschen Burschenschaften

 

Die deutschsprachigen Korporationsverbände

 

Die Geschichte des studentischen Verbindungswesens

 

Die Gründung der deutschen Burschenschaft in Jena

 

Die sudetendeutschen Studentenverbindungen

 

Erinnerungen eines Göttinger Studenten

 

Frankonia Bonn 1845 - 1995

 

Freiburgs Schönheit lacht uns wieder ...

 

Geheimnisse für Studirende

 

Georg Zaeschmar

 

German Student Songs

 

Geschichte der Burschenschaft Hannovera 1928-45

 

Geschichte der Deutschen Burschenschaft

 

Geschichte und Entwicklung der studentischen Verbände

 

Heidelberger Studentenleben zu Anfang des 19. Jahrhunderts

 

Heinrich Beer

 

Hermann Wollheim

 

Hohenzollern als Corpsstudenten in Bonn

 

Idiotikon der Burschensprache

 

Jena'sche Musenklänge und Reimchronik

 

Jüdisch-nationale Studentenverbindungen und Verbände

 

Jüdische Korporationen in der Schweiz

 

Korporationsleben in Königsberg

 

Korporierte im amerikanischen Bürgerkrieg

 

Landsmannschaften und Turnerschaften im Coburger Convent

 

Otto Julius Bierbaum

 

Paritätische Studentenverbindungen und Verbände

 

Prager Farben

 

Professoren und Studenten in Göttingen

 

Prosit Blume!

 

Richard Wagner als Student in Leipzig

 

Sie fechten gut, sie trinken gut

 

Student in Aachen 1870-1920

 

Studentenleben im 17. Jahrhundert

 

Studentenleben in Göttingen und Berlin

 

Studentenleben in Jena und Göttingen

 

Studentenverbindungen in Chile

 

Studentenverbindungen in Danzig

 

Studentenverbindungen in der DDR

 

Studentikoses Conversationslexikon

 

The Student Life at Jena

 

The Student Life of Germany - Corps und Burschenschaften aus der Sicht eines Engländers

 

Walter Bloem

 

Züge und Zustände aus dem Erlanger Studentenleben

 

Zur Geschichte des Königsberger Studententums 1900-1945

Die Lieblingsuniversität der in Deutschland studierenden Engländer war zweifellos Göttingen. Schließlich war das Kurfürstentum und spätere Königreich Hannover seit 1714 mit Großbritannien in Personalunion verbunden. Unter den Nichtdeutschen an der Universität stellten sie das größte Kontingent.

Thomas James Arnold

Erinnerungen eines Göttinger Studenten

Ab 1829 erschienen in Fortsetzungen in dem angesehenen The New Monthly Magazine and Literary Journal die "Recollections of a Göttingen Student". Der anonyme Verfasser hatte 1823 und 1824 an der Georgia Augusta studiert und beschreibt ausgesprochen humorvoll das dortige Studentenleben. Inzwischen ist das Geheimnis gelüftet: Es handelt sich um den 1804 geborenen späteren Richter und Goethe-Übersetzer Thomas James Arnold.
Ausgehend von den Universitätsgesetzen, die ihm bei seiner Immatrikulation im Mai 1823 ausgehändigt wurden und in denen den Studenten nahezu alles verboten oder zumindest reglementiert wird, vergleicht Arnold diese mit der gelebten Realität. So gibt er beispielsweise im Zusammenhang mit dem insgesamt zehn Einzelparagraphen umfassenden Kapitel VI. dieser Gesetze, welches von "Beleidigungen, Selbsthilfe und Duellen" handelt, eine über 30-seitige Beschreibung ebendieser Beleidigungen ("dummer Junge") und Zweikämpfe – stattgefundenen wie auch von den Pedellen "abgefaßten".
Ausgesprochen lesenswert ist dabei die Schilderung eines Kommerses in der Wohnung eines Landsmannschafters, wobei Arnold (hier im Original wiedergegebene) Übertragungen von bekannten Burschenliedern wie "Vom hoh’n Olymp herab" oder dem "Landesvater" bringt.
Das auch in der koprorationsstudentischen Geschichtsschreibung weitgehend unbekannte Werk liegt hier nun erstmalig in einer deutschen Übersetzung vor.