Buch-Nr. 255 aus der Kategorie »Mensur und Duell«

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N. N.

Von den in Deutschland gewöhnlichen Gebräuchen bei Duellen

Senkendorff war zuerst Offizier in kursächsischen Diensten. Später bewirtschaftete er sein Gut und widmete sich der Schriftstellerei; in den von 1816 bis 1823 in sieben (!) Bänden erschienen "Sämtlichen Schriften" taucht das vorliegende, 1804 veröffentlichte Buch allerdings nicht auf. Darin beurteilt er den Zweikampf vordergründig recht kritisch, erklärt ihn aber schließlich als für Ehrenmänner, d. h. vor allem für Adelige und Offiziere, unvermeidbar und unersetzlich. Entsprechend fallen die Passagen, in denen "über die Mittel, die Duelle abzuschaffen" philosophiert wird, vom Umfang her ziemlich bescheiden aus. Ernst gemeinte Kritik über der Autor eigentlich nur an den Studentenduellen mit dem Schläger, die er für harmlos hält und ins Lächerliche zieht.
Senkendorffs Schrift geriet weitgehend in Vergessenheit, wird in der einschlägigen Literatur kaum zitiert und liegt nun zum ersten Mak seit über 200 Jahren wieder als Neudruck vor.