Buch-Nr. 38 aus der Kategorie »Baltisches Burschentum«

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Werden und Entwicklung des deutschen Burschenwesens auf den baltischen Hochschulen

Das bekannte Adelsgeschlecht der Ungern-Sternberg weist mindestens acht Mitglieder bei der Dorpater Estonia, acht bei der Livonia sowie einige Kösener Corpsstudenten auf.

Eduard von Ungern-Sternberg

Erinnerungen eines alten Estonen

Eduard von Ungern-Stern-berg wurde 1836 im Baltikum geboren, studierte ab 1855 in Dorpat, später auch in Berlin, Heidelberg und Wien und wurde Journalist, später langjährig bei der preußischen konservativen Kreuzzeitung. Von 1884 bis 1887 war er sogar Abgeordneter im Reichstag. 1904 ist er in Berlin verstorben. Diese Erinnerungen wurden erstmals 1902 in der Monatsschrift für Stadt und Land veröffentlicht. Sie bringen die Reminiszenzen eines baltischen Adeligen an ein Studentenleben, das offensichtlich viel freier und ungebundener war als in Deutschland. Offensichtlich gab es innerhalb der Verbindungen und speziell der vier alten Landsmannschaften keine sozialen Schranken. Hier war wirklich der Sohn des adeligen Großgrundbesitzers gleichberechtigt mit dem Sohn des Pfarrers seiner Gemeinde. Der Autor schreibt durchaus amüsant über das ungezwungene Leben als Student in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Da es nicht die einzige der Erinnerungen an Dorpat ist, dürfte es wohl ein solches freies Studentenleben wirklich gegeben haben.