Buch-Nr. 58 aus der Kategorie »Mensur und Duell«

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„Hat ein Schmiss gesessen, ist der Tusch vergessen“, heißt es in einem alten Studentenlied. Die Partie ist zu Ende, und dann beginnt der Aufgabenbereich des Paukarztes.

Peter Hauser (Hrsg.)

Hat ein Schmiss gesessen

Früher war es häufig ein Medizinstudent im höheren Semester; heute ist es immer ein examinierter, approbierter Arzt. Bei den mehreren Tausend Mensuren, die in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts jährlich in Deutschland geschlagen wurden – allein für Marburg kann man mit etwa 1.300 Partien pro Jahr rechnen – und den zwangsläufig sehr häufigen Verletzungen ist es verwunderlich, daß das Thema „Mensurverletzungen“ in der fachärztlichen Literatur sehr stiefmütterlich behandelt wurde und daß nur wenige der ebenfalls Tausenden von Medizinstudenten, die den Partien als Paukärzte beiwohnten, es zum Inhalt ihrer Doktorarbeiten machten. Im vorliegenden Band sind sämtliche medizinischen Dissertationen, die vor dem Zweiten Weltkrieg an deutschen Universitäten über dieses Gebiet geschrieben und angenommen wurden, wiedergegeben.