Buch-Nr. 226 aus der Kategorie »Mensur und Duell«

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Ab etwa 1880 nahm die Zahl der Mensuren gegenüber früher stark zu, und für die fechterische Ausbildung blieb weniger Zeit. So trat das kunstvolle Fechten mit sorgfältig geführten Attacken und Paraden in den Hintergrund. Forsches Drauflosschlagen, möglichst unbewegliche Haltung und die regungslose Hinnahme von Hieben spielten bei den Mensurbeurteilungen die entscheidende Rolle.

Unter dem Eindruck dieser Entwicklung entstand am 20.8.1884 der Verein deutscher Universitätsfechtmeister. Sein Ziel war die Hebung des allgemeinen Fechtniveaus nach einheitlichen Methoden auf allen Universitäten sowie die Ausbildung junger Fechtmeister. Zu diesem Zweck wurde das hier vorliegende Handbuch für das Hiebfechten ausgearbeitet, welches bereits ab April 1885 intern im Verein zirkulierte und nach Diskussionen und Verbesserungen 1887 veröffentlicht wurde.

Das mit zahlreichen instruktiven Abbildungen versehene Werk ist auch heute noch ein sinnvolles Lehr- und Lernbuch.