Buch-Nr. 238 aus der Kategorie »Sachbücher und Nachschlagewerke«

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Handbuch für den deutschen Burschenschafter Österreichs

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Korporierte im amerikanischen Bürgerkrieg

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Paritätische Studentenverbindungen und Verbände

Prager Farben

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Studentikoses Conversationslexikon

The Student Life at Jena

The Student Life of Germany - Corps und Burschenschaften aus der Sicht eines Engländers

Walter Bloem

Würzburgs Zauber packt uns wieder

Züge und Zustände aus dem Erlanger Studentenleben

Zur Geschichte des Königsberger Studententums 1900-1945

Ende der 1850er Jahre reiste Henry Mayhew, damals durch seine Armutsreportagen London Labour and the London Poor (1851) sowie als Gründer und Herausgeber der satirischen Zeitschrift Punch in aller Munde, durch Deutschland. Insbesondere die thüringischen Kleinstaaten "Saxe-Weimar, Saxe-Meiningen and Saxe-Coburg-Gotha in the vicinity of Saxe-Everywhere" fanden sein Interesse – putzige, politisch unbedeutende Fürstentümer, doch als Wiege der Reformation, als Herkunftsland namhafter Gelehrter und nicht zuletzt auch durch verwandtschaftliche Beziehungen zum britischen Königshaus in seiner Heimat durchaus bekannt.
Henry Mayhew
The Student Life at Jena
Damit rückte automatisch auch das deutsche Studentenleben in den Focus – unterschied es sich doch durch seine akademische Freiheit deutlich vom englischen. Vor allem aber fanden die Korporationen, die es in dieser Form sonst nirgendwo auf der Welt gab, großes Interesse, und zahlreiche Reiseberichte, zu dieser Zeit ein äußerst populäres Genre, beschäftigen sich mit ihnen, ihren Trinksitten und ihren Mensuren. Mayhew verfaßte seinen Bericht in einer Zeit der Restauration und Resignation nach den Hoffnungen der Revolution von 1848. Entsprechend fällt sein Urteil über die politischen und sozialen Verhältnisse in Deutschland aus, wobei er passagenweise in die typische abwertende Rhetorik des viktorianischen Engländers über alles "kontinentale" verfällt. So kritisiert er nicht nur den – verglichen mit London, der Metropole eines Weltreiches – ärmlichen Zustand der thüringischen Städte, sondern auch die in seinen Augen übermäßige Neigung der Deutschen zu Bier und Kartenspiel, ihre Sentimentalität und ihren mangelnden Patriotismus.