Buch-Nr. 255 aus der Kategorie »Mensur und Duell«

Weitere Bücher aus
der Kategorie:

Anleitung zum Hiebfechten

Anleitung zum Stoßfechten

Anweisung zum Hiebfechten

Das akademische Duellwesen

Das Säbelfechten mit dem leichten Säbel

Der Waffengebrauch des Officiers

Der Zweikampf

Der Zweikampf auf den Hochschulen

Der Zweikampf ehedem und heute

Deutsche Hiebfechtschule

Deutsche Säbelfechtschule

Deutsche Stoßfechtschule

Deutsches Paukbuch

Die Chirurgie des Mensurbodens

Die Fechtkunst mit dem Haurapier

Die Regeln des Duells

Die Säbelfechtkunst

Die Säbelmensur

Dissertationen zur Mensur - Band I

Dissertationen zur Mensur - Band II

Dissertationen zur Mensur - Band IV

Dissertationen zur Mensur - Band V

Dissertationen zur Mensur - Band VI

Dissertationen zur Mensur - Band VII

Duell-Codex

Duellregeln

Ehren-Kodex

Fechten mit dem leichten Säbel

Hat ein Schmiss gesessen

Neue Schule des kommentmäßigen akademischen Schlägerfechtens

Ritterlicher Ehrenschutz

Säbel, Degen und Pistole

Schiessen, Knallen, Knipsen

Schmisse, Lappen, Knochensplitter

Über Duell und Ehre

Versuch einer theoretischen Anweisung zur Fechtkunst im Hiebe

Vollständige Anleitung zum Stoßfechten

Vom Paukanten zum Patienten

Von den in Deutschland gewöhnlichen Gebräuchen bei Duellen

Zweikampfregeln für den Offizier

N. N.
Von den in Deutschland gewöhnlichen Gebräuchen bei Duellen
Senkendorff war zuerst Offizier in kursächsischen Diensten. Später bewirtschaftete er sein Gut und widmete sich der Schriftstellerei; in den von 1816 bis 1823 in sieben (!) Bänden erschienen "Sämtlichen Schriften" taucht das vorliegende, 1804 veröffentlichte Buch allerdings nicht auf. Darin beurteilt er den Zweikampf vordergründig recht kritisch, erklärt ihn aber schließlich als für Ehrenmänner, d. h. vor allem für Adelige und Offiziere, unvermeidbar und unersetzlich. Entsprechend fallen die Passagen, in denen "über die Mittel, die Duelle abzuschaffen" philosophiert wird, vom Umfang her ziemlich bescheiden aus. Ernst gemeinte Kritik über der Autor eigentlich nur an den Studentenduellen mit dem Schläger, die er für harmlos hält und ins Lächerliche zieht.
Senkendorffs Schrift geriet weitgehend in Vergessenheit, wird in der einschlägigen Literatur kaum zitiert und liegt nun zum ersten Mak seit über 200 Jahren wieder als Neudruck vor.