Buch-Nr. 401 aus der Kategorie »Gaudebamus!«
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GAUDEBAMUS - Band XX
„Das Universitätsleben in Deutschland ist ein ganz besonderer Vorzug des deutschen Lebens, den keine andere Nation mit ihm gemein hat, um den andere Nationen uns vielfach beneiden. Ausländern, die eine deutsche Universität besuchten, bleibt ihre ,deutsche Burschenzeit‘ stets die tiefste und erhebendste Erinnerung ihrer Jugend,“ schreibt ein Politiker und Abgeordnete zur Nationalversammlung in der Paulskirche in seinen Erinnerungen.
Kurt U. Bertrams (Hrsg):
GAUDEBAMUS - Band XX
Und offensichtlich nicht nur Ausländern ist die Zeit auf der Hochschule und in ihren Verbindungen – was damals fast dasselbe war – „die tiefste und erhebendste“. Nimmt man die Autobiographien der Autochtonen, also „der Menschen, die schon länger hier leben“ (wie die grauenhafte, aber politisch korrekte Bezeichnung der Deutschen neuerdings lautet) als Maßstab, so werden darin solche immerhin nicht ganz unwesentliche Ereignisse wie eine Verehelichung meistens nur kursorisch abgehandelt – wenn überhaupt.
Der Burschenzeit hingegen werden meist viele Seiten gewidmet, und selbst auf scheinbar nebensächliche Dinge wie Wanderungen wird detailliert eingegangen.
In der Regel erfährt der Leser über den Leibburschen oder die Confüxe mehr als über die Ehefrau, und auch etwaigem Nachwuchs widerfährt nur dann die Ehre einer Erwähnung, wenn er in derselben Verbindung aktiv wird.
Es muß anscheinend „etwas dran sein“ am Korporationsleben!