Buch-Nr. 71 aus der Kategorie »Mensur und Duell«

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Dissertationen zur Mensur - Band I

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Dissertationen zur Mensur - Band IV

Dissertationen zur Mensur - Band V

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Duell-Codex

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Zweikampfregeln für den Offizier

Die k.u.k. Monarchie war zwischen 1885 und 1914 eine Hochburg des Fechtens. Entsprechend groß ist die Zahl der österreichischen Lehrbücher, die sich meistens nicht nur mit dem Sportfechten, sondern auch mit der Fechtkunst auf militärischem Gebiet und beim Ehrenzweikampf befassen.
Luigi Barbasetti
Ehren-Kodex
Einer der Autoren war der Italiener Luigi Barbasetti, seit 1895 Fechtmeister des sehr exklusiven „Union-Fechtclubs“ in Wien, dem hauptsächlich Adelige angehörten, und ab 1904 Präsident der „Akademie der Fechtkunst“. Barbasetti gilt als Begründer der modernen italienischen Fechtkunst in Österreich, welche sich gegen zum Teil heftigen Widerstand aus „deutschvölkischen“ Fechterkreisen rasch durchsetzte, indem zum Beispiel der k.u.k. „Militär-Fecht- und Turnlehrer-Curs“ (im militärischen Jargon „Schwitzkurs“ genannt) in Wiener Neustadt statt der bisher gepflegten französisch-österreichischen Fechtweise Barbasettis italienische Methode spätestens im November 1895 übernahm. Ursprünglich in italienischer Sprache verfaßt, erschien sein Ehren-Kodex 1898 auch „ins Deutsche übersetzt und den österreichisch-ungarischen Gebräuchen angepaßt“. Schon 1901 folgte eine zweite, verbesserte Auflage und 1908 die hier als Faksimile wiedergegebene, vollständig umgearbeitete dritte Auflage, die den geänderten Verhältnissen Rechnung trägt und auch in ihren Einführungskapiteln die Argumente der inzwischen zahlreich gewordenen Duellgegner berücksichtigt. Dieses Werk ist neben den Ratgebern von Bolgár und Busson das zu damaliger Zeit wichtigste Duell-Handbuch. Mit einem umfangreichen Nachwort von Peter Hauser.